Beratung & Kontaktformular

Sehr geehrte Eltern,

Sie sind Beteiligte in einem internationalen oder interkulturellen Familienkonflikt oder Verfahrensbeteiligte an einem Verfahren nach dem Haager Kindesentführungsabkommen (HKÜ) oder eines Verfahrens nach der Brüssel IIa-Verordnung. Dabei geht es um die Frage, ob Ihr gemeinsames Kind in den Heimatstaat zurückkehren wird oder nicht. Das HKÜ beschränkt sich bewusst nur auf die Frage der möglichen Rückführung Ihres Kindes und beschäftigt nicht mit Fragen, welche Regelung für das Wohl Ihres Kindes am besten ist oder bei welchem Elternteil das Kind lieber leben möchte. Die Regelung dieser Fragen sind dem zuständigen Familiengericht des Landes, in dem das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte, vorbehalten. In der Mediation kann im Interesse ihres Kindes über die grundsätzliche Frage der Rückführung direkt miteinander verhandelt werden und darüber hinaus können von Ihnen als Eltern weitere Vereinbarungen getroffen werden, die ihr gemeinsames Kind betreffen. Darin liegt der große Vorteil der Mediation.

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Wir möchten Sie einladen, sich über die Möglichkeiten und Grenzen von Mediation kostenfrei und unverbindlich zu informieren. Die vielfältigen Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass Eltern, die eine Mediation in Anspruch genommen haben, langfristig konfliktfreier miteinander umgehen, ihre Bedürfnisse und Interessen sowie die des anderen Elternteils klar im Blick haben und in dem Bewusstsein leben, respektvoll gemeinsam die sie und ihre Kinder betreffenden Fragen besprochen und gelöst zu haben und somit nachhaltig im Interesse und zum Wohl ihrer Kinder zu handeln.

Die Bereitschaft beider Eltern zu einem Mediationsverfahren bedeutet kein Einverständnis des zurückgelassenen Elternteils mit der erfolgten Entführung – dies wird auch in der Eingangsvereinbarung, die Sie beide unterzeichnen, ausdrücklich thematisiert.