Partner in Japan

January 1970

Universität Osaka

 

Professor Mari Nagata von der Universität Osaka, Graduate School of Law and Politics, forscht zum Thema Familienmediation und leitete von 2015 bis 2020 ein Pilotprojekt zur Durchführung von Cross-border Family Mediation Trainings in Japan. Diese Trainings wurden vom japanischen Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie gefördert und mit MiKK als Trainingspartner durchgeführt.

 

Mediation in International Family Matters (MIFA)


 

Das MIFA-Projekt wurde von Professor Mari Nagata an der Universität Osaka ins Leben gerufen, um westlich geprägte Formen der Mediation bei internationalen Familienkonflikten zu erforschen und an japanische Verfahren anzupassen. Besonderes Augenmerk liegt auf den rechtlichen Rahmenbedingungen und der Organisation von Trainings zu Cross Border Family Mediation (CBFM) in Japan.

 

Dai-Ichi Tokyo Bar Association (Daiben)

 

 

Zwischen der Dai-Ichi Tokyo Bar Association und MiKK besteht eine Kooperationsvereinbarung zur Durchführung einer gemeinsamen Mediation in einem HKÜ-Fall mit jeweils einem/einer Mediator*in von MiKK und von Daiben. Dieser Fall wurde von der japanischen zentralen Behörde finanziell unterstützt und zwischen Dezember 2019 und Januar 2020 durchgeführt.

Tokyo Bar Association (Toben)

 

 

Das erste ausdrücklich internationale Mediationszentrum Japans wurde in der alten Kaiserstadt Kyoto gegründet. Es ist lose an die Doshisha University angegliedert und in erster Linie auf Wirtschaftsmediation ausgerichtet. Darüber hinaus engagiert sich das Zentrum grundsätzlich für die Förderung von Mediation und tauscht sich dabei eng mit der Universität Osaka und anderen Akteuren aus. Eine Besonderheit von JIMC ist die Kooperation mit dem Kodaiji-Tempel in Kyoto, wo sie verschiedene Räume der alten Tempelanlage für Mediationen nutzen können. Bei einem Besuch hat uns die altehrwürdige und friedliche Atmosphäre beeindruckt.