Das deutsch-britische Mediationsprojekt
Das deutsch-britische Projekt wurde in den Jahren 2003 und 2004 auf britischer Seite von reunite und von deutscher Seite vom Bundesministerium der Justiz (damaliger Arbeitsstab Kind) und der BAFM etabliert.
Für England und Wales sind die für die HKÜ-Verfahren zuständigen Richter zentral in London am High Court tätig. Diese unterstützen die Idee der Mediation sehr. In Großbritannien gibt eine großzügige Prozesskostenhilfe für derartige Mediationsverfahren.
Als eine Besonderheit ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass die in Kooperation mit der Stiftung reunite durchgeführten und finanzierten Mediationen ausschließlich die Frage nach der Rückführung thematisieren können.
Weiterführende Artikel zum deutsch-britischen bzw. zum reunite-Projekt:
Carter, D. (2009). Das englische reunite-Projekt. In: C.C. Paul & S. Kiesewetter (Hrsg.) Mediation bei internationalen Kindschaftskonflikten. München: Beck, 135-145
Carl, Eberhard: Das REUNITE-Mediationsprojekt. Ein Beispiel auch für Deutschland? In: ZKM 1/2005, S. 27
Paul, Christoph C./ Roberts, Marian: Einzelsitzungen in der Familien-Mediation. Aus der Praxis familienrechtlicher Mediation in Großbritannien. In: ZKM 1/2005, 22-26 – Link
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